Hallo, du Liebe.

So, das Jahr ist jetzt genau 3 Wochen alt.

Zu Silvester hatten ziemlich viele von uns gute Vorsätze.

Wir wollten das Leben nicht im gleichen unbewussten Trott weiterleben.

Sondern wir wollten ab jetzt ein paar Dinge besser machen.

Ja, das war ein erster richtig guter Ansatz von: „Jetzt nehme ich das Leben selbst in die Hand!“

Also tun wir’s!

 

Jetzt ist der beste Zeitpunkt, um damit anzufangen

Wir sind wieder im Alltag angekommen. Nach all den Feierlichkeiten. Die Zeit zwischen den Jahren ist ja schon immer sowas wie ein Ausnahmezustand.

Aber jetzt gehen wir wieder unseren üblichen Tagesabläufen nach.

Jetzt ist es wichtig, uns immer wieder an die guten Vorsätze zu erinnern. Und vor allem, wieso wir die gefasst haben – nämlich daran, wie wir uns fühlen wollen, wenn wir sie wahr machen

 

Der Alltag hat durchaus Vorteile für gute Vorsätze.

Wir können unseren Tagesablauf wieder genauer vorhersehen. Und damit auch besser planen und schauen, wo wir uns die Dinge leichter machen können.

Jeder von uns hat sich ja früher durchaus schon einige Systeme und Gewohnheiten zugelegt, die heute unsere Routine ausmachen.

Wir fangen also gar nicht mehr ganz von Null an, wenn wir jetzt gute Vorsätze wahr machen wollen.

 

Und dann haben wir jetzt auch noch das ganze Jahr vor uns

Wir stehen erst ganz am Anfang.

Haben ganz viel Zeit, um unseren Vorsatz wahr zu machen.

Stressen müssen wir uns damit also nicht.

Sehen wir es lieber als eine Reise. Schritt für Schritt, aber Tag für Tag.

Aber anfangen und die Dinge in die Wege leiten – das müssen wir jetzt.

Und zwar aktiv. So wie wir zu Silvester drauf waren.

 

Den Plan – den stellen wir jetzt auf

So stellst du die Weichen für einen guten Vorsatz.

Übernimm selbst die Verantwortung dafür, dass dein Leben gut läuft.

Die meisten der guten Vorsätze drehen sich ums gesündere Leben: Nicht mehr rauchen, weniger Alkohol trinken und – ganz vorne – abnehmen.

 

Was wir mit diesem ganzen Planen bezwecken? Unserem Inneren Schweinehund zuvor zu kommen.

Wir sind nun mal alle bequem. Wir halten unsere neuen guten Vorsätze nicht durch,

  1. weil wir sie im Alltag, im Stress einfach wieder vergessen – sie sind noch nicht zur Gewohnheit geworden
  2. weil die alten Gewohnheiten einfach bequemer sind – neue müssen wir ja erst erlernen

Nimm künftige Hürden und Hindernisse vorweg. Denke ein bisschen voraus.

Es dreht sich jetzt alles darum, uns eine gute Grundlage zu schaffen.

Und es uns so einfach wie möglich zu machen.

Lästige Dinge, die wir gern aufschieben, gleich zuerst zu erledigen, damit sie für den Rest des Jahres weg sind.

 

1. Für deine Gesundheit: Kümmere dich um deine Gesundheit. Und um die deiner Lieben.

Mach jetzt Termine für ärztliche Vorsorgeuntersuchungen.

Sie kommen irgendwann ja sowieso, und auf manche Facharzttermine musst du Monate warten, also hake das jetzt ab, dann musst du dich den ganzen Rest des Jahres nicht mehr damit belasten.

Wenn nichts Auffälliges gefunden wird, kannst du ganz beruhigt durch’s Jahr gehen.

Und falls doch, wird es früh entdeckt und kann besser geheilt werden. So weißt du, dass ihr immer gut versorgt seid.

 

Zahnarzt, Hautarzt, Gynäkologe, Impfungen.

Ich hab 3 der 4 Dinge für dieses Jahr schon abgehakt (für mich und für meinen Hund). Bzw. hab einen Termin im Februar dafür fest.

Und bei den Untersuchungen, die man jährlich oder häufiger regelmäßig machen sollte, habe ich auch den Folgetermin schon gebucht. So komm ich gar nicht erst wieder dazu, das zu verschludern oder mich davor zu drücken. Und ich muss im Akutfall nicht Monate darauf warten.

Was ich mir noch gönnen möchte, ist eine professionelle Fußpflege …

 

2. Lege dir Vorräte an bzw. fülle sie auf

Wie gesagt, einer der häufigsten guten Vorsätze ist abnehmen und gesünder leben. Und das geht – wie wir alle wissen – vor allem mit mehr Bewegung und mit gesundem Essen.

Aber dann packt uns der Heißhunger, oder wir sind im Stress, oder es gibt in dem Laden eben nicht das gesunde, vegane oder Bioprodukt, das wir eigentlich gern gehabt hätten. Also greifen wir doch auf das bequeme und leckere, aber meist hochproduzierte oder übersüßte/übersalzene/überfette schnell aufgefutterte schlechtes Gewissen zurück.

Bau dir doch jetzt den Grundstock dafür auf, künftig gesünder zu essen.

Ganz entspannt in einer ruhigen Stunde, wenn du satt gegessen, zufrieden bist und deine Ziele frisch im Kopf hast.

Was du isst, das ist der Baustoff für deinen Körper.

1. Überlege dir, wie du idealerweise essen willst

Ich wäre am liebsten 100% Veganer, schaffe das aber aus o. g. Gründen nicht immer (Bequemlichkeit, und es gibt die Produkte immer noch nicht überall). Aber ich mache es mir leichter, indem ich mir die gewünschten Dinge auf Vorrat anschaffe.

  • Neulich hab ich 3 x Räuchertofu bestellt.
  • Ich habe immer mehrere Packungen meiner veganen „Milch“ im Schrank, damit ich ja nicht aus Bequemlichkeit wieder zur Kuhmilch zurückgreife, die billig ist und die man überall kaufen kann.

2. Verschaffe dir einen Überblick, was noch da ist

Ich habe meine Vorratskammer inspiziert, mir in Ruhe und mit meinen Werten/meinen guten Vorsätzen im Kopf eine Liste gemacht und den Großteil der Lebensmittel online bestellt und mir liefern lassen.

  • Ich habe jetzt immer mehrere Pakete Nudeln und Reis im Haus, auch Couscous, den man nicht überall bekommt, hab ich vorrätig. Kokosmilch, Passierte Tomaten, Kartoffelpürree, Linsen und ein paar Konserven …
  • Die Hundefutterdosen schleppe ich schon seit über 2 Jahren nicht mehr selbst, sondern bestelle den Monatsvorrat online.
  • Ich hab mir grad 4 Flaschen meines Lieblingsweines gegönnt – und von einem starken Mann die Treppe hochbringen lassen.
  • Ich habe immer einen Vorrat an Kaffee da.

Supermärkte und sogar Discounter liefern Lebensmittel ins Haus, und wenn man richtig hinschaut, ist das nicht teurer. (Oder nicht viel, aber das ist es wert, dass du nicht selbst schleppen musst und ganz entspannt von Zuhause aus klüger einkaufst.)

Und auch sonstige Verbrauchsgüter wie Pflegeprodukte, Toilettenpapier, Waschmittel … kannst du online von Drogeriemärkten bestellen.

Es spart dir so viel Kraft, wenn du dir die Dinge ins Haus liefern lässt. Nerven, weil du beim Einkaufen entspannt bist. Und es spart sogar Geld, weil du in Ruhe einkaufst, nachdem du zuerst deine Vorräte überblickt hast und somit weniger Fehlkäufe machst. Gesünder lebst du so auch und kommst deinen guten Vorsätzen näher, denn du kaufst bewusster ein und vermeidest die Heißhunger-Fehlkäufe von ungesundem Essen, denn du hast immer genug bessere Alternativen vorrätig.

 

3. Lege dir auch finanzielle „Vorräte“ jetzt an – für größere Zahlungen, die im Laufe des Jahres kommen werden

Vielleicht habt ihr für Mitte des Jahres einen größeren Urlaub geplant.

Oder du willst dir einen anderen teureren Wunsch gern erfüllen, hast aber das Geld nicht dafür.

Oder du weißt noch zu gut aus leidvoller Erfahrung, wie teuer Weihnachten mit all den Geschenken, dem ganzen Essen, der auszurichtenden Feier oder der Reiserei zu Familienmitgliedern werden kann.

Oder Ende des Jahres sind immer die Versicherungen fällig.

Oder dein Auto ist nicht mehr das neueste. Kann immer sein, dass eine teurere Reparatur auf dich zu kommt.

Oder du willst, dass immer genügend Geld für Tierarztbesuche und ggf. auch operative Eingriffe für deinen Hund da ist. Damit du, wenn’s akut wird, nicht zögern musst und einfach die bestmögliche Hilfe für deinen Liebling bezahlen kannst.

Die Lösung

Du kannst für all diese Dinge Monat für Monat einen kleinen Betrag zur Seite legen, der in dem Monat kaum spürbar ist, aber sich nach einigen Monaten zu dem Betrag zusammengeläppert haben wird, den du dann brauchen wirst.

Stell dir mal vor, wie easy das für dich wird, wenn du dieses Jahr im Oktober, November einfach die 200€ für Weihnachtsgeschenke auf einem Konto liegen hast, weil du ab sofort jeden Monat nur 20€ zur Seite gelegt hast. Die 20€ fehlen dir jetzt doch nicht wirklich, oder?

Ja, das ist wie Ratenkauf. Die Raten hast du zwar jetzt schon und nicht erst hinterher. Aber du zahlst keine teuren Zinsen und musst nie die Vollstreckung befürchten, falls Raten ausfallen.

 

Eröffne jetzt extra Konten für diese teureren künftigen Anschaffungen

Das kann ein zusätzliches Tagesgeldkonto bei deiner Bank sein.

Rechne dir aus

  • Wie viel wird die Anschaffung/Investition kosten?
  • Wie viele Monate sind es bis zu deinem Sparziel?
  • Lege ab sofort diese Rate gleich auf das neue Extrakonto. Per Dauerauftrag. Gleich an dem Tag, an dem du dein Gehalt bekommst.

 

Es gibt Familien, die 7 oder mehr dieser Konten haben.

  1. Für den Sommerurlaub
  2. für Autoreparaturen
  3. für selbst zu zahlende Gesundheitsbehandlungen (Zahnkronen, neue Brille, Fußpflege …)
  4. für die Weihnachtsgeschenke
  5. für Geburtstagsgeschenke
  6. für’s Studium der Kinder
  7. für den Ruhestand

Je länger die Auszahlung/Investition noch hin ist, umso kleiner können die monatlichen Raten sein. Wenn du jetzt anfängst.

Also überlege dir doch gleich mal, welche größeren Ausgaben im Laufe dieses Jahres und in den nächsten Jahren auf dich zukommen werden, die du dir so jetzt leichter machen kannst.

Glaub mir, du wirst dich so erleichtert fühlen, wenn du das jetzt einrichtest und weißt, dass diese Anschaffungen schon fast bezahlt sind.

Diese „Einschränkung“ jetzt ist viel geringer, als wenn du auf ein Mal 3.000€ für irgend etwas aufbringen musst.

 

Wie du deinem inneren Schweinehund zuvor kommst und eine gute Grundlage für ein entspanntes Jahr einrichtest – Zusammenfassung:

  1. Mache Vorsorgetermine jetzt – und vereinbare den Folgetermin gleich mit
  2. Lege dir gesunde Vorräte an – und lass dir die Dinge ins Haus bringen
  3. Lege finanzielle Sparkonten an, um für größere Ausgaben gewappnet zu sein

Ich wünsche dir ein wunderbar entspanntes und gesundes Jahr.

Deine Sandra