Durch die Folgen meiner 2 Burnouts 2008 und 2015/16 bin ich nicht immer leistungsfähig. Manchmal erschöpfen mich schon das Aufstehen und Zähneputzen.

Mein Alltag ist aber so eingerichtet, dass das nicht weiter schädlich ist, sondern ich dem Ruhebedürfnis nachgeben kann.

Ich kann sagen, dass ich mir mein Leben in den letzten Jahren wirklich sehr um meine Bedürfnisse und mein niedriges Energielevel herum aufgebaut habe.

Ich lebe ein sehr entspanntes, langsames und stilles Leben. Ich erfülle mir meine Wünsche, habe viel Freude und finde Erfüllung in meinen Beziehungen und Begegnungen und meiner Herzensarbeit. Die ich von Zuhause aus tun kann (und nicht jeden Tag tun muss).

Dadurch, dass ich mich und mein Energielevel sehr gut kenne, kann ich dementsprechend reagieren. Und sogar voraus planen.

Ich kenne z. B. meinen Menstruationszyklus und weiß sehr genau, wie viel Energie ich in welcher Phase haben werde.

Mehr dazu im Zyklusmonat in #Neustart2021.

Statt mich mit einem Ärztemarathon weiter auslaugen zu lassen, kann ich Zuhause ganz in meinem eigenen langsamen Rhythmus leben, Energie sparen und heilen.

Ich brauche keine Nachweise und Zertifikate, die mir bescheinigen, dass ich Fibromyalgie habe. Das weiß ich selbst aus meinen Symptomen heraus. Viele Ärzte dagegen wissen das heute noch nicht. Es ist eine relativ neue Krankheit, und es wird viel herumprobiert und geraten.

Ich weiß, dass mir am besten bei meinen Erschöpfungszuständen, Muskelfaserschmerzen und Migräneattacken hilft:

  • Ruhe. Schlafen, wenn ich Schlaf brauche.
  • Bei Schmerzen: Wärme. Tageslichtlampen. Nahrhafte Nahrung.
  • Bei Migräne: Dunkelheit. Stille, kein Input. Koffein.
  • Keine Verpflichtungen. Keine Termine.
  • Progressive Muskelentspannung. Yoga. Kein Stress. Kein Muss.
  • Freude (durch meine Arbeit, Begegnungen und meinen Hund).

Und so hab ich mir meinen täglichen Alltag eingerichtet.

Ich habe sehr bewusste Entscheidungen getroffen und treffe sie noch immer.

Ich höre auf meine Bedürfnisse. Und gebe ihnen nach.

Ich hab alles Gute behalten, und das, was nicht passt, hab ich aus meinem Leben geschmissen.

Ich schlafe jede Nacht die 12 Stunden, die ich auch brauche. Das kann ich auch jeden Tag, weil ich meinen Arbeitstag und meine Aufgaben selbst einteile. Entsprechend meines Energiezyklus‘.

Ich kann Essen im Voraus zubereiten und einfrieren und habe so immer nahrhaftes Essen Zuhause, auch wenn ich grad nicht in der Lage bin zu kochen.

Ich kann mich vegan ernähren, so wie ich es für ideal halte, ganz ohne Aufwand. Denn ich kaufe auf Vorrat ein und muss so nicht bei jeder Packung „Milch“ wieder überlegen, wo ich sie in vegan her kriege.

Ich habe einen Hund. Der aber an mein Energielevel angepasst ausgewählt wurde.

Ich kann, wenn ich es brauche, den ganzen Tag auf dem Bett liegen. Nur kurz unterbrochen von kurzen Gassirunden mit dem Hund. Der ebenfalls so gewählt ist, dass sie nicht täglich zwingend 3 Stunden Auslauf braucht, sondern auch mal mit weniger zufrieden und ausgelastet ist.

Ich lebe in meinem eigenen Haushalt, der aber nicht so groß und voll ist, dass er mich überfordert.

Ich hab extra eine sehr kleine Wohnung gewählt. 40qm. Die eigentlich nur 1 richtiges Zimmer hat, zum Wohnen und Schlafen. Was mir aber ausreicht. Eingeengt fühle ich mich hier auch nicht. Ich habe Platz für alles, was ich haben will. Inkl. diverser Aquarien und einer Menge Zimmerpflanzen. (Nur die Badewanne fehlt mir tatsächlich häufig.)

Da ich alleine wohne, ist es aber auch mal egal, wenn etwas Abwasch stehen bleibt. Ich habe nicht so viel, dass ich hier völlig vermüllen würde.

Denn ich beschränke mich in meinem Hausrat, weil nicht unendlich viel hier rein passt. Ich aber auch nicht unendlich viel verwalten, pflegen, putzen, hin und her räumen will.

Ich lebe schon seit 8 Jahren in einer Beziehung. Aber fühle mich durch sie nie eingeengt, sondern habe jede Woche 5 Tage nur für mich.

Weil wir nicht zusammen ziehen, uns aber jedes Wochenende sehen und schöne Zeit miteinander verbringen.

Ich liebe meine Arbeit. Aber wenn ich nicht in der Lage bin zu arbeiten, verdiene ich trotzdem Geld.

Denn ich habe mir in meinem Business Systeme aufgebaut, mit denen ich meine Angebote auch verkaufe, wenn ich selbst nicht am Computer sitze.

Ich kann auch jederzeit zusätzliches Einkommen generieren, wenn ich es will. Indem ich ein zusätzliches Angebot erschaffe oder ein schon geschaffenes wieder einmal launche. (Stärker bewerbe.) Ich kann mein Einkommen steuern.

Mehr dazu in den #Freuberufler-Monaten in #Neustart2021.

Ich hab mir wirklich den idealen Alltag geschaffen für jemanden, der nicht so funktionieren kann, wie die Leistungsgesellschaft das immer noch fordert.

Und ich wünsche mir, dass das viel mehr erschöpfte Menschen tun.

Und dabei will ich sie begleiten.

Dies ist meine Herzensaufgabe.

Denn die Leistungsgesellschaft ist nicht gesund. Macht nicht glücklich. Macht Menschen kaputt.

Am 4. Januar startet wieder mein #Neustart2021-Jahresprogramm.

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich dafür – ja, Werbung machen.

Weil dies mein Herzensprojekt und -anliegen ist:

Ich helfe erschöpften Menschen beim Neuanfang. Begleite sie seit über 12 Jahren beim Einrichten ihres eigenen, einfachen Alltags.

Mit dem #Neustart2021-Programm entrümpeln wir entspannt, von innen heraus, dein Leben. Stück für Stück. Jeden Tag ein bisschen. Den genau einen nötigen nächsten Schritt.

Ganz ohne Anstrengung. Dafür langanhaltend, ganzheitlich, mit System.

 

 

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