Du weißt gar nicht, wie dein Leben sonst aussehen könnte?

Du weißt nur, dass dich das alles grad unzufrieden und traurig und müde macht?

Du willst diesen Job nicht, aber weißt nicht, was du sonst tun sollst? Schließlich musst du ja Geld verdienen.

Das muss nicht so bleiben. Mir ging es genau so. Das kann sich ändern.

Du musst nicht schon jetzt das Ziel kennen.

Wichtig ist, dass du einfach den ersten Schritt in eine Richtung machst, die dir besser gefällt.

Das Ende kannst du noch gar nicht erkennen. Das geht gar nicht.

Aber der Weg wird sich vor dir auftun.

Ich weiß das, denn ich bin den Weg 2008 selbst gegangen.

Ich wusste nur, dass ich nicht in dieser Beamtenstelle bleiben konnte.

Ich war krank davon geworden und wollte mir das nicht bis zur Pensionierung antun. Dann wäre mein Leben ja vorbei. Also kündigte ich.

Und fing an, hinzufühlen, was ich „eigentlich“ gern will. Ich hatte ein paar Interessen, aus denen sich vielleicht was machen ließe – ich machte Yoga, interessierte mich für ökologische Lebensweise und ging gern auf Konzerte.

Tatsächlich war mein erster Plan, die Yogalehrerausbildung zu machen. Zur Überbrückung bis zu deren Beginn brauchte ich aber noch was anderes: Ich fand die Lebensweise der Künstler spannend, die ich in meinen Konzerten kennengelernt hatte und suchte mir also eine Stelle, bei der ich mit Künstlern arbeiten konnte.

Daraus ergab sich, dass ich bald selbst eine Konzertagentur aufmachte, die ich ein paar Jahre lang führte. Aber wie sich herausstellte, ist mein Herzensanliegen das glückliche Leben – und so vielen erschöpften Frauen wie möglich ebenfalls dazu zu verhelfen.

Das hätte ich nie herausgefunden, wenn ich nicht hingespürt hätte, was ich „eigentlich“ machen will.

Und wenn ich nicht einfach mal angefangen hätte.

Alles war besser, als in dem grauen Büro und dem völlig fremdbestimmten Leben als Beamte zu bleiben.

Ich hab den ersten Schritt gewagt, und dann ergab sich ein äußerst spannender Weg.

Wer weiß, was du nächstes Jahr um diese Zeit machst.

Willst du in deinem unzufriedenen Leben hocken bleiben? Willst du das nächste Jahr genau so verbringen wie das vergangene? Willst du weiter diese Gefühle fühlen?

Willst du am Ende deines Lebens darauf zurück blicken? Ist dir das genug?

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Optionally add an image (JPEG only)

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.