Bist du hellsichtig? (Siehst du Bilder vor deinem Inneren Auge?)

Hellfühlig? (Bekommst du manchmal ein spezielles Gefühl, das dich auf etwas hinweisen will?)

Hellhörig? (Hörst du manchmal einen Hinweis, der dir gesagt wird?)

Das ist nichts ungewöhnliches. Die meisten von uns ignorieren das aber lieber. Und drüber sprechen – das macht man schon gar nicht.

Aber weißt du was? Ich habe wieder angefangen, diesem Bauchgefühl zu folgen …

Ich hab von allem ein bisschen. Vor allem hellsichtig und hellfühlig.

Es ist seltsam. Ich seh immer wieder vor meinem inneren Auge mal ein Bild aufblitzen (unterschiedliche Dinge). Sonst hab ich das immer als Quatsch abgetan, und ich weiß nicht, ob wirklich was dran ist. Aber neuerdings höre ich auf das Bild und ändere mein Verhalten.

Denn als ich es mal nicht getan hab:

Vor einigen Jahren hab ich mal ein eigenes Café geführt. Die Tür stand immer offen, damit Kunden hereinkommen können. Ich saß im großen Raum hinter den Schaufenstern und hab an meinem Mac-Laptop gearbeitet.

Immer immer immer hab ich ihn, wenn ich mal kurz nach hinten musste, mitgenommen. EIN Mal hab ich ihn vorne liegen lassen, ich wollte nur schnell hinten was nachschauen. Und als ich nach wenigen Minuten zurück kam, war er gestohlen.

Ich hatte all die Tage vorher in meinem Kopf gesehen, wie das passieren würde, weshalb ich den Laptop immer mit nach hinten genommen habe. Bis auf dieses eine Mal …

Seitdem höre ich mehr auf diese „Blitze“. Gestern z. B.: Ich weiß natürlich nicht, ob dadurch was verhindert wurde, aber mir geht’s damit besser:

Ich hatte einen Messerblock aus Holz (leer, ohne Messer), den ich nicht mehr haben wollte.

Hier in der Stadt ist es üblich, solche Dinge einfach vor’s Haus zu stellen, mit einem „Zu verschenken“-Schild. Das hab ich auch mit dem Messerblock getan. Vor die großen, bodentiefen Fenster des Pflegeheims nebenan.

Allerdings kam mir dann das Bild, dass er ja vor einem riesigen Fenster steht, und dass ihn jemand „aus Spaß“ verwenden könnte, um dieses Fenster einzuwerfen. Deshalb hab ich den Messerblock ein paar Meter weiter in einen Hauseinang umgestellt …

Das alles mag für viele selbstverständliches Handeln sein, für mich ist es das bisher nicht. Ich wurde als kleines Mädchen von meinen Eltern immer wieder mit den Worten „Das bildest du dir nur ein.“ abgespeist.

Ich hatte Magenschmerzen als Grundschulkind. Später hatte ich die immer noch, immer, wenn ich Stress oder Angst hab. (Bis heute.) Aber das hab ich mir ja „nur eingebildet“.

Und bei anderen Empfindungen war das ähnlich: „Das kann gar nicht sein.“ usw.

Ich fürchte, vielen Kindern geht das so:

„Hunger? Du hast doch grad gegessen.“

„Angst? Ach, da ist nichts.“

„Das tat weh? Hab dich mal nicht so.“

Höre auf dich, höre auf dein inneres Kind und seine Befindlichkeiten. Vertraue dir selbst. Das ist wahres Selbst-Vertrauen.

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