Wie können wir „schlechte“ Gewohnheiten am besten ablegen? Indem wir sie mit besseren ersetzen.

Aber nicht alle auf einmal, sondern nach und nach, eine nach der anderen.

Je einfacher wir es uns machen, umso weniger laufen wir Gefahr, uns zu übernehmen und alles hinzuschmeißen.

Man sagt, es dauert 21 bis 30 Tage, bis sich eine regelmäßige bewusste Handlung zu einer Gewohnheit formt, die dann auch unbewusst ablaufen kann und keinen großen Denk- und Planungsaufwand mehr erfordert.

Dass wir z. B. jeden Morgen und Abend Zähne putzen, das ist eben so. Darüber denken wir nicht mehr weiter nach. Wir wissen, dass es gut für uns ist. Wir haben es so gelernt. So haben wir es schon immer gemacht. Das machen wir auch weiter so.

Auf diese Weise haben wir uns alle unsere Gewohnheiten angeschafft. Die guten wie die schädlicheren. Also ist es auch immer noch möglich, uns umzuprogrammieren und unsere ungewollten Angewohnheiten durch bessere zu ersetzen.

Diese werden dann, wie schon die, die wir jetzt noch haben, nach kurzer bewusster Einführungsphase genau so zum Alltag, über den wir nicht mehr weiter nachdenken oder wozu wir uns dann noch groß motivieren müssen. Wie all die anderen wichtigen Dinge, die wir jetzt schon Tag für Tag tun.

Wichtig ist nur, dass diese neuen Gewohnheiten von Herzen kommen, nicht vom Kopf, vom Verstand, von der bloßen Vernunft, wie es unsere alten guten Vorsätze immer taten.

Deshalb werden wir jetzt anfangen, hilfreiche Gewohnheiten für den Alltag zu entwickeln, damit du künftig ohne großes Nachdenken – ohne jedes Mal neu entscheiden zu müssen – deinen Zielen wirklich Schritt für Schritt näher kommst.

Was du heute schon dafür tun kannst:

Du kannst jetzt schon mal darüber nachdenken, welche deiner Gewohnheiten nicht so ganz hilfreich sind, wenn du in deinem Leben einen neuen Weg einschlagen willst.

Und dazu überlegst du dir, durch welche besseren Gewohnheiten du diese Gewohnheiten ab sofort ersetzen willst. Durch bessere, schönere, angenehmere und profitablere.

Keine Sorge, ich werde dir im Laufe des Kurses noch eine Menge Anregungen dazu geben.

Z. B. geht’s um Sport. (Und ich bin selbst ein Sportmuffel.)

Dann richten wir eine schönere, entspanntere Morgenroutine für dich ein.

Wir sorgen für gesündere Frühstücke und (Arbeits-)Mittagessen. Und für einen produktiveren, erfolgreicheren und entspannteren Arbeitstag.

Am besten notierst du dir deine Ideen immer in einem Tagebuch, denn Gedanken sind flüchtig.

Aber Geschriebenes hat Nachdruck und kann dich immer wieder auf den richtigen gewünschten Weg einnorden.

Es können ruhig mehrere Angewohnheiten auf deiner Liste stehen, die du ändern willst. Wir werden sie eine nach der anderen angehen. Lege doch schon mal deine Reihenfolge fest.

Verrätst du uns hier in den Kommentaren die eine oder andere Angewohnheit, die du in nächster Zeit ersetzen wirst?

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