Lebst du noch im Internet?

Früher hab ich das getan. Heute ziehe ich mich mehr und mehr daraus zurück.

Es frisst mir einfach viel zuviel meiner bewussten Lebenszeit weg!

Hast du eine virtuelle Farm? Einen Hundefrisiersalon? Ein Gestüt? Ein Café im Internet?

Oder bist du ein ernsthafter Onlineunternehmer?

Auch hier lauern virtuelle Zeit- und Kraftfresser. Gewisse Webseiten wollen uns immer noch erzählen, wir müssten dies oder das noch unbedingt mitmachen, um erfolgreich zu sein. Noch hier aktiv werden, da noch ein Profil einrichten – und natürlich immer schön füttern, aber bitte originell, einzigartig und viral. Aber kein Druck!

Aber ehrlich? Das stresst!

Pinterest ist nett, aber es stresst mich und macht mich unzufrieden, wenn ich zu lange dort rum stöbere.

Instagram ist nett, aber ich hab nicht so häufig Bilder hochzuladen. Meine Handykamera macht keine so schönen Bilder, und ich bin der Meinung, all die geschönten, gestylten, ausgerichteten, ausgeklügelten „Lifestyle“-Fotos widersprechen dem eigentlichen, ursprünglichen Sinn von Instagram.

Und: Für mich fühlen sie sich hohl und unehrlich an.

Und mit Twitter bin ich ja eh noch nie wirklich warm geworden. Ich hatte immer im Kopf, dass man da einfach sein muss, weil man leicht sehr viele Menschen dort erreicht – aber ehrlich, wer von den 700 Leuten liest wirklich, was ich poste?

Internet ist gesundheitsschädlich und macht unzufrieden.

Und ist das wahre Leben nicht sowieso viel spannender?

Lassen wir uns nicht länger ablenken von all dem schönen Schein im Netz. Leben wir unser Leben.

Und zwar immer das Wichtigste zuerst.

Was ist dir am wichtigsten?

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