Wie werde ich gelassener?

Der Hauptwunsch meiner Klientinnen lautet:
„Ich möchte gelassener werden.“

Gelassener werden hat natürlich mehrere Facetten.

Worin bzw. in welcher Situation willst du gelassener werden?

Soll es dir mehr egal sein, was andere von dir/deinem Vorgehen in einer gewissen Situation oder deinem Lebensstil z. B. halten?

Willst du gelassener werden, wenn du Zeitdruck oder Druck von außen bekommst?

Um eine Lösung dafür zu finden, musst du dir erstmal darüber klar werden, was du willst. Wo dein Ausgangspunkt liegt.

Vielleicht möchtest du dir auch ein Tagebuch anlegen – oder eine Textdatei in deinem Computer -, in dem du deine Erkenntnisse festhältst. Du wirst immer wieder auf die Notizen und Ideen zurückkommen wollen.

Worin also möchtest du künftig gelassener werden?

Schreib’s dir auf.

Wie nehme ich nicht immer alles so ernst?

Oft macht unser Geist aus einer Mücke einen Elefanten.

Etwas stimmt nicht, und wir verzweifeln. Vielleicht haben wir nur was falsch verstanden. Sehen den richtigen Zusammenhang nicht.

Oder wir sorgen uns um Dinge, die noch gar nicht eingetreten sind. Und vermutlich auch nicht eintreten werden.

Wir verbringen ganze Tage mit Sorgen. Meist sind unsere Sorgen unbegründet.

Aber sie belasten uns trotzdem körperlich. Können uns krank machen.

Und dann gibt es Situationen, in denen es wirklich ernst wird. Wir verzweifeln und werden handlungsunfähig.

Für beide Arten von Situation habe ich eine sehr hilfreiche Empfehlung:

Ein Klassiker:

Das Buch/Hörbuch „Sorge dich nicht – lebe!“ von Dale Carnegie

Ich lege es dir wirklich ans Herz, wenn du dazu neigst, in allem gleich das Ende (einer Beziehung, einer Situation …) zu sehen.

Es wird dich stärker machen.

Ich höre mir das Buch wieder und wieder an. Und seine Botschaften bleiben bei mir hängen. Und helfen mir in meinem Alltag, mit „eingebildeten“ und mit tatsächlichen Problemen.

Das Buch ist voller hilfreicher Beispiele und Methoden.

Zum Einen Beispiele von Situationen, in denen jemand ein Problem aus einer Sache machte, die gar nicht so schlimm war. Daran lernen wir, die Perspektive zu ändern und tätig zu werden.

Zum Anderen aber auch Fälle, z. B. aus Kriegszeiten, in denen Menschen wirklich Schlimmes durchmachen mussten und keinen Ausweg sahen.

An diesen Fällen werden verschiedene Methoden erklärt, wie man sich klar macht, dass man meist etwas ändern kann. Dass das nicht das Ende bedeutet.

Dieses Buch hilft dir, eine Lösung zu fnden, statt zu verzweifeln. Es ermächtigt dich.

Du kannst es dir immer mal wieder vornehmen, und die Geschichten und ihre Lösungswege werden dir im Gedächtnis bleiben, wenn du sie brauchst:

„Sorge dich nicht – lebe!“ von Dale Carnegie

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